Welch weltweit einmaliges filmisches Erbe aus den 20er und frühen 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts haben uns große Regisseure wie Fritz Lang, Friedrich Wilhelm Murnau oder Ernst Lubitsch, legendäre Schauspieler wie Emil Jannings oder Otto Gebühr und visionäre Produzenten wie Erich Pommer hinterlassen? Die Filmkunst dieser Zeit prägt bis heute das Filmschaffen massiv, unabhängig von allen technischen oder zeitgeistlichen Entwicklungen.
Zu einem großen Teil handelt es sich um das Erbe der UFA. Deshalb präsentieren wir im Rahmen der UFA Filmnächte drei herausragende Werke der deutschen Filmgeschichte auf großer Leinwand vor der spektakulären Kulisse der Orangerie im Park Sanssouci und machen sie auf diese unvergessliche Weise wieder einem großen Publikum zugänglich.
Mit "Der letzte Mann" und "Nosferatu - eine Symphonie des Grauens" zeigen wir zwei der wichtigsten Filme der Weimarer Republik. Das Deutsche Filmorchester Babelsberg unter der Leitung von Helmut Imig wird diese beiden Stummfilme mit Originalpartituren live begleiten. Und mit "Das Flötenkonzert von Sanssouci" können Sie einen der ersten Tonfilme überhaupt wiederentdecken, uraufgeführt am 19. Dezember 1930 mit Otto Gebühr in der Rolle des Preußenkönigs Friedrich des Großen. In einem Kurzvortrag wird der Film in seinen historischen und filmhistorischen Kontext gestellt.
Wir wollen mit den UFA Filmnächten auch die Avantgarde der Filmkunst ehren, die damals für die historische UFA tätig war. Denn Deutschland war in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts weltweit Innovationsführer für den Film und setzte kreative Maßstäbe, die bis heute ihre Gültigkeit haben.